Aktuell
17.11.2018

Sie wollen Menschen und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten?




Sie wollen Menschen und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten?
»Angst vor allem was jetzt kommen würde! Kann ich den Wünschen meines Mannes gerecht werden? Wie wird die Zeit danach? Was ist zu tun an dem Tag, an dem er sterben wird? Und dann- meine Traurigkeit, die Gewissheit, dass keine Umkehr möglich ist. Selbst unser Hund merkte die Situation und schlich nur noch rum. Die Spaziergänge mit Ihm wurden kurz und ich hetzte gleich nach Hause. Immer nur Tränen, nicht schlafen können und Angst etwas falsch zu machen. Meine Tochter wand sich an den Ehrenamtlichen Hospizdienst. Schnell war ein Termin zum ersten Kennenlernen gefunden. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie mir geholfen werden kann. Noch jemand, der hier in der Wohnung wäre, auf den ich eingehen müsste, was würde der von mir wollen? Ich bin doch jetzt schon müde. Und helfen? Wo und wie denn? Dann kam Frau W. Sie war einfach da. Ich dachte, sie kommt ja zu meinem Mann. Aber sie setzte sich zu mir, schaute mir zu, vorsichtig fingen wir an, einen Tag zu durchdenken. Wir entdeckten Zeiten, da konnte ich nur bei meinem Mann sitzen und seine Hand halten. Das tat uns beiden gut. Frau W. ging auch mit unserem Hund spazieren oder erledigte kleinere Besorgungen. Manchmal saßen wir lange in der Küche und ich traute mich, ihr all meine Fragen, auch die, nach der Zeit danach, zu stellen. Es waren gute Gespräche. Sie setzte sich auch zu meinem Mann, wenn ich länger mit dem Hund rausging. Das tat mir so gut. Die Begleitung durch Frau W. nahm mir einfach eine große Portion Angst und Unsicherheit. Ich konnte meinen Mann bis zum letzten Atemzug begleiten. Das war das größte Geschenk!«
Sind Sie jemand, der sich auf Menschen in besonderen Lebenssituationen einlassen kann? Wir suchen für unseren Dienst Menschen, die Interesse haben, Menschen am Lebensende und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Die Sorgen und Ängste mittragen, die Situationen gemeinsam mit den Angehörigen aushalten, einfach da sein können.

In einem Kurs, vom 17.11.18 bis 30.08.19, werden Sie gut auf diese wichtige Arbeit vorbereitet.

Der Kurs findet alle 4 Wochen am Freitag von 17:00 – 20:00 Uhr und am Samstag von 10:00 – 16:00 Uhr in den Räumen des Ehrenamtlichen Hospizdienstes auf dem Gelände der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder) statt. Wenn Sie Interesse an dieser Aufgabe haben, melden Sie sich bitte beim Ehrenamtlichen Hospizdienst des Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V.
Tel. 0335/28396390 oder mogschan@wichern-ffo.de
Wir freuen uns auf Sie!

17.11.2018

Sie wollen Menschen und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten?




Sie wollen Menschen und ihre Angehörigen auf ihrem letzten Lebensweg begleiten?
»Angst vor allem was jetzt kommen würde! Kann ich den Wünschen meines Mannes gerecht werden? Wie wird die Zeit danach? Was ist zu tun an dem Tag, an dem er sterben wird? Und dann- meine Traurigkeit, die Gewissheit, dass keine Umkehr möglich ist. Selbst unser Hund merkte die Situation und schlich nur noch rum. Die Spaziergänge mit Ihm wurden kurz und ich hetzte gleich nach Hause. Immer nur Tränen, nicht schlafen können und Angst etwas falsch zu machen. Meine Tochter wand sich an den Ehrenamtlichen Hospizdienst. Schnell war ein Termin zum ersten Kennenlernen gefunden. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie mir geholfen werden kann. Noch jemand, der hier in der Wohnung wäre, auf den ich eingehen müsste, was würde der von mir wollen? Ich bin doch jetzt schon müde. Und helfen? Wo und wie denn? Dann kam Frau W. Sie war einfach da. Ich dachte, sie kommt ja zu meinem Mann. Aber sie setzte sich zu mir, schaute mir zu, vorsichtig fingen wir an, einen Tag zu durchdenken. Wir entdeckten Zeiten, da konnte ich nur bei meinem Mann sitzen und seine Hand halten. Das tat uns beiden gut. Frau W. ging auch mit unserem Hund spazieren oder erledigte kleinere Besorgungen. Manchmal saßen wir lange in der Küche und ich traute mich, ihr all meine Fragen, auch die, nach der Zeit danach, zu stellen. Es waren gute Gespräche. Sie setzte sich auch zu meinem Mann, wenn ich länger mit dem Hund rausging. Das tat mir so gut. Die Begleitung durch Frau W. nahm mir einfach eine große Portion Angst und Unsicherheit. Ich konnte meinen Mann bis zum letzten Atemzug begleiten. Das war das größte Geschenk!«
Sind Sie jemand, der sich auf Menschen in besonderen Lebenssituationen einlassen kann? Wir suchen für unseren Dienst Menschen, die Interesse haben, Menschen am Lebensende und ihren Angehörigen zur Seite zu stehen. Die Sorgen und Ängste mittragen, die Situationen gemeinsam mit den Angehörigen aushalten, einfach da sein können.

In einem Kurs, vom 17.11.18 bis 30.08.19, werden Sie gut auf diese wichtige Arbeit vorbereitet.

Der Kurs findet alle 4 Wochen am Freitag von 17:00 – 20:00 Uhr und am Samstag von 10:00 – 16:00 Uhr in den Räumen des Ehrenamtlichen Hospizdienstes auf dem Gelände der Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder) statt. Wenn Sie Interesse an dieser Aufgabe haben, melden Sie sich bitte beim Ehrenamtlichen Hospizdienst des Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V.
Tel. 0335/28396390 oder mogschan@wichern-ffo.de
Wir freuen uns auf Sie!

23.02.2019

Benefizessen mit Detlef Mangelow




Die Wichern Diakonie lädt gemeinsam mit Spitzenkoch Detlef Mangelow zum Benefizessen im kommenden Februar ein. Bernd Spickenagel von den Murmeltears begleitet den Abend mit Liedern und Geschichten zum Thema Lebenskreise.

Die Karten kosten 50 Euro pro Person und können reserviert werden unter Telefon (0335) 283 963 92. Der Erlös kommt der Trauerarbeit beim Ehrenamtlichen Hospizdienst der Wichern Diakonie zugute.


Bild-Beschreibung
Lebenskreise | Bild von Gerdi Ebert | www.kunafo.de

22.03.2019

Kultur in der Kapelle: »Liedergeschichten | Regine Hildebrandt«




Bild-Beschreibung

In unserer Reihe »Kultur in der Kapelle« laden wir zum Programm »Liedergeschichten | Regine Hildebrandt« ein. Das Künstlerduo Carmen Orlet & Hugo Dietrich beleuchtet damit ein bewegtes, energiegeladenes, aufopferungsvolles und liebevolles Leben.

Fordernd, witzig und streitbar, wurde Regine Hildebrandt für viele zur Identifikations- und Symbolfigur der Nachwendezeit – als Politikerin und als Mensch.

Beim Lesen der umfänglichen Literatur über Regine Hildebrandt sind Carmen Orlet und Hugo Dietrich immer wieder über vereinzelte Geschichten und Anekdoten „gestolpert", die Schnittstellen zu ihren Liedern boten. Entstanden ist ein kleines Erinnerungs-Konzert – nachdenklich und witzig, voller staunend machender Wendungen mit Liedern und Texten von Brecht, Gundermann, Burger, Mildner und anderen.

Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.