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Renate Witzleben
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Neuer Vorstand der Wichern Diakonie wurde in sein Amt eingeführt


18. November 2018

In einem festlichen Gottesdienst am 18. November hat die Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) ihren neuen Vorstand Kai Stähler in der Frankfurter St. Georg-Kirche in sein Amt eingeführt. Unter dem Motto „Vertraut den neuen Wegen“ feierten Mitarbeitende, Klienten und Mitglieder der Kirchengemeinde den Neuanfang. Den Segen spendeten Diakon Jürgen Hofmann, Geschäftsführer der Rummelsberger Brüderschaft, Manfred Rebert, Seelsorger der Wichern Diakonie, Ute Haferkorn, Vorsitzende der Wichern-Gesamtmitarbeitervertretung, und Superintendent Frank Schürer-Behrmann.

Stähler ist Diakon der Rummelsberger Brüderschaft und hat zuvor soziale Unternehmen in der Nähe seiner Heimatstadt Fürth in Bayern geleitet. In seiner Predigt verwies er auf den erfolgreichen Weg der Wichern Diakonie unter seinem Vorgänger Matthias Kube. Darauf wolle er aufbauen und Bewährtes erhalten, aber auch neue Wege gehen. „Mit einem Neuen an der Spitze eines Diakonischen Trägers kommen immer auch neue Impulse und Veränderungen“, so Stähler. Davor müsse aber niemand Angst haben, denn „Menschen, die aufbrechen und Dinge verändern, stehen unter dem Schutz von Gottes Verheißung.“

Den anschließenden Empfang moderierte der Vorsitzende des Aufsichtsrats der Wichern Diakonie Ulrich Junghanns. Vertreter aus Diakonie und Politik sprachen Grußworte. Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke verwies auf die vielen Angebote der Wichern Diakonie in der Stadt: „Diese Angebote sind ein Schatz für unsere Stadt. Bitte hegen und pflegen Sie diesen Schatz.“ Ralf Liedtke vom Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz verwies darauf, dass der Wechsel an der Spitze des Unternehmens in eine Zeit fällt, „in der Veränderungen anstehen, wie ich sie in den letzten 20 Jahren nicht erlebt habe.“ Als Beispiel nannte er die Herausforderungen des Bundesteilhabegesetzes. Glückwünsche und ein Geschenk der Rummelsberger Brüderschaft überbrachte Diakon Alexander Loos, der mit Stähler gemeinsam studiert hat.

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Diakon Jürgen Hofmann segnet Kai Stähler für sein Amt als Vorstand der Wichern Diakonie.

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Wichern-Vorstand Kai Stähler: „Mit einem Neuen an der Spitze kommen immer auch neue Impulse und Veränderungen.“


Vorstand Matthias Kube feierlich verabschiedet


16. November 2018

Zur feierlichen Verabschiedung von Vorstand Matthias Kube lud am 16. November der Aufsichtsrat der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) nach Müllrose ein. Bei einem italienischen Abend im Haus Katharinensee bedankte sich Ulrich Junghanns, der Aufsichtsratsvorsitzende, beim scheidenden Vorstand für dessen Arbeit an der Spitze des Unternehmens in den letzten 21 Jahren. Er erinnerte an die schwierigen Verhältnisse nach dem Brand in der Wohnstätte an der Luisenstraße, unter denen Matthias Kube damals die Leitung übernahm, und an den erfolgreichen Kurs, den die Wichern Diakonie unter seiner Führung einschlug. „Allein die ökonomischen Zahlen sind dafür schon ein Beleg“, so Junghans, „das Unternehmen ist um 200 Mitarbeiter gewachsen und der Umsatz hat sich verdoppelt.“

Einen italienischen Abend hatte sich Matthias Kube für seinen Abschied selbst gewünscht, denn er werde das erste Jahr seines neuen Lebensabschnitts in Italien verbringen, um dort „die Sprache zu lernen und einen kleinen Weinberg herzurichten.“ Er wies darauf hin, dass er mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehe: „Der Abschied fällt mir nicht leicht, aber ich weiß, dass ich mein Amt in gute Hände übergebe.“ Als Symbol für den nun vollzogenen Wechsel überreichte er seinem Nachfolger, Kai Stähler, ein goldenes Türschloss.

Ebenfalls an diesem Abend verabschiedet wurden Renate Witzleben, die nach 28 Jahren in der Öffentlichkeitsarbeit der Wichern Diakonie in den Ruhestand geht, und Martina Köckeritz, die 19 Jahre die Wohnstätte Arche geleitet hat. Frau Köckeritz wird auch als Ruheständlerin für die Wichern Diakonie tätig sein: Ab Januar ist sie für den betrieblichen Datenschutz zuständig.

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Ulrich Junghanns, Aufsichtsratsvorsitzender der Wichern Diakonie, verabschiedet Matthias Kube.

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Matthias Kube übergibt seinem Nachfolger Kai Stähler ein goldenes Türschloss.

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Verabschiedet wurden auch Martina Köckeritz (links) und Renate Witzleben.


Weihnachtsfreude für Kinder in Osteuropa


9. November 2018

Am 9. November haben wir in der Beratungs- und Begegnungsstätte „Peitzer Acht“ beim Feierabendcafé neun Kartons für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ weihnachtlich gestaltet und gepackt. Bestimmt sind sie für Mädchen und Jungen von 0 bis 14 Jahren in Osteuropa, die unter bedrückenden Verhältnissen aufwachsen.

Die Gäste der „Peitzer Acht“ brachten Spielzeug, Malstifte, Hygieneartikel und Süßigkeiten mit – Artikel im Wert von insgesamt 150 €. Kerstin Skarupke, die Leiterin der Begegnungsstätte, brachte die Kartons in die Abgabestelle bei der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde in der Lindenstraße 17.

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Weitere Informationen zur Aktion und Adressen weiterer Abgabestellen gibt es hier: https://bit.ly/2Ta2cpF.




100 Jahre Lebensfreude


7. November 2018

Den 100sten Geburtstag ihres Besuchers Kurt Zwar feierte am 7. November unsere Tagesstätte in der Dr. Hedwig-Hahn-Straße. Wie schon zwei Tage vorher in großer Runde in seinem Heimatdorf Golzow, sorgte der Jubilar auch hier für gute Stimmung. Die Freude am Leben war ihm deutlich anzumerken.

Er stimmte mehrere Lieder an, dirigierte die Geburtstagsrunde und tanzte mit Mitarbeiterin Christiane Steinmetzer ein Ständchen. Was er sich für die Zukunft wünscht, sagte er ganz deutlich: „Weitere hundert Jahre.“

Warum er so alt geworden ist, konnte er auch erklären: „Ich habe nach dem Krieg das Haus und eine Landwirtschaft in Golzow übernommen. Seitdem habe ich immer draußen an der frischen Luft gearbeitet.“ Außerdem habe er immer die Geselligkeit geliebt und gerne Menschen um sich gehabt. Etwas schmunzelnd fügt er hinzu: „Und ich habe mit 75 aufgehört zu rauchen.“

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Herbstfest im Bereich Psychosoziale Hilfen


19. Oktober 2018

In Gemeindezentrum in Neuberesinchen fand am 19. Oktober das alljährliche Herbstfest des Geschäftsbereichs Psychosoziale Hilfen statt. In diesem Jahr haben sich alle Bereiche mit dem Thema Glauben und Kirche beschäftigt.

Angeregt, sich mit diesen Thema zu befassen, wurden die Mitarbeiter und Klienten durch unser Jahresmotto. Es entstanden tolle Projekte. Eine Ausstellung mit großformatigen Fotos zu kirchlichen Motiven aus der Stadt Frankfurt schmückt seither den Gemeindesaal.

Eine Statue ist als „Friedenswächter“ von Mitarbeitern und Klienten des Westhauses hergestellt worden. Wer Interesse und Platz hat, den „Friedenwächter“ aufzustellen, kann diesen gern als Spende bekommen.

Weitere Themen, wie die Darstellung des Kirchenjahres und der Bedeutung der einzelnen Feiertage, wurden ebenfalls bearbeitet und in unterschiedlichen Formen öffentlich dargestellt.

Es war für uns alle ein sehr schönes Fest in dem herbstlich geschmückten Gemeindesaal mit einem tollen Programm, gutem Essen und super Musik zum Tanzen.

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Das Kirchenjahr in Bildern

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Der "Friedenswächter" aus dem Westhaus


"Eine Welt für sich" – Buch zur Geschichte des Wichernheims in der DDR vorgestellt


25. Oktober 2018

Am 25. Oktober 2019 lud die Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) zur Vorstellung des Buches „Eine Welt für sich“ in die Kapelle an der Luisenstraße ein. Der bisherige Vorstand Matthias Kube und Anne Oberländer vom Hospiz Regine-Hildebrandt-Haus lasen aus dem Buch, das mit großer Offenheit die Vergangenheit des ehemaligen Wichernheims von 1945 bis 1989 darstellt.

Für das Buch hatte eine Arbeitsgruppe der Wichern Diakonie in sechsjähriger Arbeit Zeitzeugen interviewt: Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeitende und Beschäftigte. Die Historikerin Dr. Ulrike Winkler hat die Interviews sowie historische Dokumente aufgearbeitet und für das Buch ausgewertet. „Ich bin dankbar dafür, dass ich erstmals eine Einrichtung der Behindertenhilfe in der früheren DDR untersuchen konnte“, so Winkler, die sich vorher ausschließlich mit westdeutschen Einrichtungen beschäftigt hatte. Damit ist die Wichern Diakonie die erste diakonische Einrichtung mit DDR-Vergangenheit, die eine systematische und kritische Aufarbeitung ihrer Geschichte vorlegen kann.

Einige der Interviewten sowie viele ehemalige und heutige Mitarbeitende und Klienten besuchten die Lesung und konnten sich beim anschließenden Empfang über eigene Erfahrungen von damals austauschen und Erinnerungen auffrischen.

Das Buch gibt es im Buchhandel unter der ISBN 978-3-7395-1141-2

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Anne Oberländer und Matthias Kube lasen einzelne Passagen zu Ereignissen von 1945 bis 1989.

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Grußworte sprachen Renate Bauer vom Aufsichtsrat der Wichern Diakonie (oben links), Paul Voget, theologischer Vorstand der Samariteranstalten Fürstenwalde und Leiter der Projektgruppe „Alltagsgeschichte bei wichern“ (unten links), Christian Gehlsen, der das Wichernheim in den 70er und 80er Jahren als Direktor leitete, sowie die Autorin des Buches Dr. Ulrike Winkler.

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Beim anschließenden Empfang erhielt jeder Gast ein Exemplar des Buches.

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Gäste tauschten sich beim Empfang über das Buch und ihre eigenen Erfahrungen in der Wichern Diakonie aus.


Kunst und Tod – Fast 250 kamen zum Brandenburgischen Hospiztag


13. Oktober 2018

Zum 9. Brandenburgischen Hospiztag in der Europa-Universität Viadrina luden wir, die Wichern Diakonie, gemeinsam mit der LAG Hospiz und der Europa-Uni am 13. Oktober ein. Zu diesem Tag treffen sich alle zwei Jahre haupt- und ehrenamtliche Hospizmitarbeitende jeweils in einer anderen Stadt. Nach Frankfurt kamen fast 250 Interessierte und erlebten einen wunderbaren Tag.

Im Namen von Brandenburgs Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke, der die Schirmherrschaft innehatte, sprach die neue Familienministerin Susanna Karawanskij ein Grußwort. Sie bedankte sich dafür, dass Mitarbeitende in den Hospizdiensten »zur Enttabuisierung des Themas Tod« beitrügen und sich dafür einsetzten, »dass Schwerstkranke in Würde sterben können«.

Auch Oberbürgermeister René Wilke bedankte sich: »Wir befassen uns nicht gerne mit den Themen Tod, Sterben, Verlust. Und auf das Wann haben wir auch nur begrenzt Einfluss – aber darauf, wie die letzten Tage, Wochen und Monate verbracht werden, darauf haben wir mehr Einfluss. Hier kommen Sie ins Spiel.«

Einen spannenden Einführungsvortrag über Tod und Sterben als Ursprung und Kern der Kultur(en) hielt Professor Dr. Hartmut Schröder von der Europa-Universität Viadrina. Und Studenten der Uni beschäftigten sich in einem Theaterstück mit der Suche nach der Zeit.

Zur Vertiefung verschiedener Themen gab es 17 Workshops. Dort konnten die Teilnehmenden unter anderem meditativ tanzen, sich in Taizé-Gesänge vertiefen, eigene Stillleben mit toten Naturgegenständen kreieren oder den Tod in der Malerei entdecken.

Zum Abschluss spielte die Frankfurter Band »Murmeltears« ihr Programm »Musik Toter – Musik verschiedener Künstler« mit den großen Hits verstorbener Rock- und Popmusiker.

Hiermit noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen Tag organisiert und durchgeführt haben.

Hier einige Eindrücke vom Tag:

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Trafen sich beim Hospiztag: (v. l.) Liane Klocek (Präsidentin des Landesamtes für Soziales und Versorgung), Kai Stähler (neuer Vorstand der Wichern Diakonie), Oberbürgermeister René Wilke, Familienministerin Susanna Karawanskij, Matthias Kube (bisheriger Vorstand der Wichern Diakonie).

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Prof. Dr. Hartmut Schröder sprach über Tod und Sterben als Ursprung der Kulturen.

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Im Workshop von Martina Geiersberg vertieften sich die Teilnehmerinnen in den Meditativen Tanz.

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Familienministerin Susanna Karawanskij erlebte die positive Wirkung von Klang- und Körperinstrumenten.

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Studierende der Viadrina führten das Theaterstück »Gesucht: Zeit« auf.

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Im Workshop »Tod in der Malerei« interpretierten die Teilnehmenden gemeinsam mit Lothar Tanzyna und Matthias Kube Gemälde zum Thema.

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Steve Schöfisch und Kerstin Welke kreierten mit den Teilnehmenden Stillleben aus toten Naturmaterialien.

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Zum Abschluss begeisterten die »Murmeltears« mit ihrem Programm verstorbener Rock- und Popmusiker.




Frankfurts Oberbürgermeister besucht die Wichern Diakonie


9. Oktober 2018

Am Dienstag, den 9. Oktober besuchte Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke die Wichern Diakonie in Frankfurt (Oder). Dort informierte er sich im Gespräch mit dem neuen Vorstand Kai Stähler und Führungskräften über die Arbeit der Tochtergesellschaften und Fachbereiche.

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Er lobte die gute Arbeit der Wichern Diakonie und hob hervor, dass er sich aufgrund des positiven Feedbacks von Bürgerinnen und Bürgern sehr auf die Zuverlässigkeit und den hohen Wert der Arbeit für Frankfurt verlasse. Die Liste der Beschwerden sei lang, die Wichern Diakonie sei aber nie dabei. Es gebe eine sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und der Stadt als Kostenträger.
»Durch die Wichern Diakonie kommt viel Wärme und Heilung in unsere Stadt«, so Wilke. Dabei verwies er auf die großen Wichern Feste – den Topfmarkt, den Markt »Advent bei Wichern« und die Wildpark-Veranstaltungen – bei denen dieser gute Einfluss besonders deutlich zu spüren sei. Er freue sich, für die Verbesserung des Wildpark-Umfelds 10.000 Euro bereitstellen zu können.

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Es wurden auch wichtige Themen besprochen, die die Stadt und die sozialen Träger gemeinsam angehen müssen, zum Beispiel die Schwierigkeiten bei der Fachkräftegewinnung vor allem im Bereich Pflege oder die Verwirklichung des Bundesteilhabegesetzes. Thema war auch die demografische Entwicklung – zurzeit vor allem geprägt durch den Zuzug von älteren Menschen sowie von Familien mit Kindern, darunter viele zurückkehrende ehemalige Frankfurter. Das stelle die Stadt vor allem beim Wohnungsbau vor große Herausforderungen, ebenso wie die steigende Zahl von Menschen mit psychosozialem Hilfebedarf, darunter viele Jugendliche.

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Zum Abschied überreichte Kai Stähler dem Oberbürgermeister eine Tüte mit Biofleischprodukten aus dem Bioladen der Gronenfelder Werkstätten.
Der Oberbürgermeister betonte, dass dieser Gedankenaustausch für ihn immer wieder wichtig sein wird, denn man müsse im Gespräch bleiben.


650 Gäste kamen zum „Herbst im Wildpark“


8. Oktober 2018

Am Sonntag war der Himmel über dem Wildpark zwar grau, aber 650 Menschen aus Frankfurt (Oder) und Umgebung kamen trotzdem zum »Herbst im Wildpark« und erlebten dort ein buntes Treiben. Danke den Gronenfelder Werkstätten, dem Wildparkteam, dem Wildparkförderverein und allen anderen Beteiligten.

Hier einige Eindrücke von dem gelungenen Fest:

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Kunstverein eröffnet Ausstellung »Kaleidoskop«


4. Oktober 2018

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In der Galerie B des Frankfurter Kunstvereins e.V. wurde gestern die Ausstellung »Kaleidoskop« mit Werken von 45 Beschäftigten der Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie feierlich eröffnet. Sie entstanden im Kurs »Kreatives Gestalten«, einem Angebot für Beschäftigte, das Margitta Gröschke seit vielen Jahren immer am Freitag anbietet. Die studierte Bühnen- und Kostümbildnerin sprüht vor Ideen, und was andere für nicht verwendbar halten, daraus zaubert sie mit den Teilnehmenden überraschende Kunstwerke.

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Wer sich die Zeit nimmt und diese schöne Ausstellung besucht, kann in viele fröhliche Gesichter gucken – der Fuchs, der Vogel, das Huhn – aus Pappe (Eierbehälter) und Acrylfarben. Aber auch bunte Zeichnungen, zum Beispiel diese aus Filzstift, sind zu sehen:

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Einige der Kursteilnehmenden waren anwesend und freuten sich über die schönen Blumen. Jochen Hanschel, Prokurist und stellvertretender Geschäftsführer der Gronenfelder Werkstätten gGmbH, bedankte sich bei Frau Margitta Gröschke für ihre Arbeit und die Vorbereitung dieser Ausstellung gemeinsam mit den Mitgliedern des Kunstvereins.

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Winfried Belgardt, Vorsitzender des Kunstvereins eröffnete die Ausstellung. Jürgen Barber, Mitglied des Vereins und ehemaliger Lehrer am Gymnasium in Frankfurt (Oder), trug ein Sonett vor. Das ist Tradition im Kunstverein, jede Ausstellung bekommt ein eigenes Sonett. Es war an diesem Abend bereits das 88. Es ist so schön, dass wir es hier gerne veröffentlichen, natürlich mit seiner Genehmigung:


Kaleidoskop

Kaleidoskopische Schiffsmannschaft
Organisation schnittiger Kunstmeisterschaft
Strich Punkte Papier Röhren Pappkartonflächen
im Tütensalat können fliegende Fische sprechen

optisches Spielzeug aufgeregt und unregelmäßig
Vögel schrillen Löwen nicht laut aber gefräßig
höflicher Umgang wird angestrebt
Nasen und Bärte festgeklebt

Köpfe exotisch Haut Haar und Hutkreationen
herzige Zirkusclownmusterikonen
Tassen Teller Kannen auf Vogelflug
alles bemalt die Chefin hat nie davon genug

im Schnellstraßengeflecht aus der Klebstofftube
brilliert die Gronenfelder Bastel- und Malwerkstattstube.


Noch bis zum 1. November können sie sich diese Ausstellung ansehen, in der Galerie B des Frankfurter Kunstvereins e.V., in der Lindenstraße 4, in 15230 Frankfurt (Oder), dienstags bis freitag von 14.00 bis 18.00 Uhr.


20 Jahre Ladenwerkstatt


21. September 2018

Am 21.09.2018 feierten Beschäftigte und Fachkräfte der Ladenwerkstatt mit Vertretern des Aufsichtsrates des Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V. Herrn Ulrich Junghanns und Frau Renate Bauer, dem scheidenden Vorstand Herrn Matthias Kube und Vorstand Herr Kai Stähler, der Geschäftsführung der Gronenfelder Werkstätten gGmbH Herrn Frank Hoffmann und Herrn Jochen Hanschel mit Kolleg*innen sowie Gästen aus der Stadtverwaltung und der Bundesagentur für Arbeit im Eurocamp am Helenesee ein großes Fest, anlässlich des 20 jährigen Bestehens der Ladenwerkstatt.

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Dipl.-Ing. Frank Hoffmann, Geschäftsführer der Gronenfelder Werkstätten gGmbH

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Matthias Kube, Grit Hoffmann, Kai Stähler (von links)

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Jens-Marcel Ullrich, Beigeordneter Jugend, Soziales und Gesundheit der Stadt Frankfurt (Oder)

Nachdem die vielen, freundlichen Grußworte unserer Gäste verklungen waren, wurde ein sehr schmackhaftes, reichhaltiges Buffet aufgetragen. Von Kalbsmedaillons und Geflügelspießen, Lachs mit gedünstetem Gemüse, Räucherfisch, Bouletten, Schnitzelchen über eine reichhaltige Käseauswahl bis zu leckeren Süßspeisen und Obstsalat, jeder fand das für sich Passende und konnte sich satt essen. Das Team vom Eurocamp bewirtete uns ganz hervorragend und trug dadurch sehr zum Gelingen unseres Festtages bei.
Nach dem Mittag standen uns, zur Freude der Anwesenden, die drei Bowlingbahnen zur Verfügung.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde ein Fußballmatch ausgerufen, bei dem der neue Vorstand Herr Stähler und der Seelsorger Herrn Rebert mit Beschäftigten der Ladenwerkstatt aufliefen und mit viel Engagement kickten.

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Wem Fußball zu anstrengend war, der konnte Boule spielen oder einfach nur in der Sonne die Seele baumeln lassen. Im Saal wurde das Tanzbein geschwungen, DJ Jens von Westkreuz Events spielte Wunschhits und aktuelle Musik und sorgte damit für eine gute, ausgelassene Stimmung.
Bei einem Quiz, rund um 20 Jahre Ladenwerkstatt und um die Gronenfelder Werkstätten musste ordentlich nachgedacht werden. Als Lohn winkten attraktive Preise, zum Beispiel Gutscheine für einen Besuch im Cafe Luise oder einen Einkauf im »Tante Emma Laden«.
Es war alles in allem ein sehr aufregender und gelungener Tag, der uns allen viel Freude gemacht hat. Zum Glück war es Freitag, wir alle benötigten das Wochenende zum Ausruhen und Kräfte sammeln.

Grit Hoffmann
Leiterin der Ladenwerkstatt

Fotos: Herr Fuchs, Mitarbeiter Wichern Diakonie



Gespräch über Politik


20. September 2018

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Im Februar waren 13 Klient*innen von der Wichern Diakonie bei einem Kongress in Rheinsberg.
Wir haben auf unsere Homepage darüber berichtet.
Unter dem Motto »Du + Ich = Wir bewegen Politik!« haben 250 Menschen mit Beeinträchtigungen 3 Tage in verschiedenen Arbeitsgruppe gearbeitet. Es wurden 7 Forderungen zum neuen Bundesteilhabegesetz (BTHG) erarbeitet. Damals hatten wir das Ziel, auch mit Politiker zu reden.
Am 20.09.2018 trafen wir Martin Patzelt von der CDU. Wir konnten ihm unsere Forderungen mitteilen.

Hier geht es zu den Forderungen! Bitte klicken.

Herr Patzelt hat sich viel notiert und wird die Forderungen einer Kollegin aus der Fraktion geben, die dafür zuständig ist.
Er hat sich in einfacher Sprache mit uns über Politik unterhalten.
Wir danken Martin Patzelt für seine Zeit und das schöne Gespräch.

Der Bewohnerrat
mit Unterstützung von Kerstin Skarupke
Leiterin der Kontakt- und Beratungsstelle »Peitzer Acht«


Wichern Diakonie Tag


16. September 2018

»Unsere diakonischen Grundlagen« das ist das Thema aus dem Leitbild der Wichern Diakonie, mit dem sich die Mitarbeiter*innen in den kommenden Monaten beschäftigen werden. Auftakt bildete am gestrigen Sonntag der erste »Wichern Diakonie Tag«.

Kai Stähler, neuer Vorstand der Wichern Diakonie (rechts) eröffnete den Tag im Gottesdienst. Manfred Rebert (2. von rechts), Seelsorger der Wichern Diakonie, hatte diesen Gottesdienst gemeinsam mit vielen engagierten Mitarbeitenden für die Gemeinde und Kolleginnen und Kollegen, die sich den »diakonischen Wurzeln« nähern möchten, vorbereitet. Und viele nahmen teil.

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Der Tag bot Angebote wie gemeinsames Singen, einen Vortrag, fünf verschiedene Workshops mit den Themen:

Verwurzelt und doch unterwegs
Vielfalt ist unser Reichtum.
Gespräch über den vorangegangenen Vortrag.
Wer war Wichern?

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Hedwig Rost und Jörg Baesecke, zwei Schauspieler aus München, erzählten auf der »kleinsten Bühne der Welt« Geschichten, die sich aus künstlerischer Sicht dem Tagesthema näherten und zauberhaft dargestellt wurden.

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Matthias Kube, der scheidende Vorstand der Wichern Diakonie, beendete diesen Tag.

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Übrigens, das gemeinsame Singen war zum Schluss ein großes und fröhliches Singen, nach diesen offenen Gesprächen und der ruhigen, zugewandten Atmosphäre des Tages.
Und wie man das »Amen« als Zustimmung zu einem Gebet sagt, so hat dieser Tag bestimmt auch die Zustimmung vieler Teilnehmer*innen gefunden.

Wenn wir ein bisschen die Erfahrungen dieses schönen Tages mit in unseren Alltag nehmen, ist das ein guter Anfang für die Beschäftigung mit dem Thema »Unsere diakonischen Grundlagen«.


Wohnstätte feiert 5jähriges Bestehen


14. September 2018

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Fünf Jahre liegt der Tag zurück, an dem Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen die Einweihung der Wohnstätte »Ursula-Sellschopp-Straße 7« der Hilfen für kognitiv beeinträchtigte Menschen feierten. Sie wohnten und arbeiteten vorher in der »Grünen Scheune« auf dem Landgut. Seit dem sind neue Bewohner*innen und auch neue Mitarbeitende dazu gekommen. Das Gefühl, hier zu Hause zu sein, hat sich entwickelt und die neuen schönen Wohnräume, die tollen Wohnküchen und besseren Bäder tragen zu dem Wohlgefühl natürlich bei.
Also, Grund genug, ein bisschen zusammenzusitzen, sich zu erinnern.

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Musiker des Wichernensembles »Tiritomba« gratulierten auf Ihre Weise.
Zwischendurch war Bewegung angesagt.

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Und der Theater-Geschichtenerzähler Jörg Baesecke zog alle Gäste in seinen Bann.

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Liebevoll deckten die Mitarbeitenden während der Vorstellung die Tische.

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Ein schöner Tag ging in der warmen Spätsommersonne zu Ende.



5. DAK-Firmenlauf - Wir waren dabei


12. September 2018

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Und wir waren nicht nur dabei, sondern die stärkste Mannschaft unter den 1.018 Sportlerinnen und Sportlern aus 96 Firmen in Frankfurt (Oder). Für die gemeldeten Teilnehmer*innen in Höhe von 43, bekamen wir am Schluss eine kleine Siegerehrung. Auch Oberbürgermeister Renè Wilke gratulierte:

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Doch zwischen diesen beiden Fotos liegt der Start

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und der Einlauf der Sportler*innen.

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Vom Rathaus ging es über die Lindenstraße bis zum Stadion, dort musste eine Runde gelaufen werden, dann über den Ziegenwerder zur Stadtbrücke und dann zurück. Der Sieger schaffte die Strecke von 5 Kilometern in 15:12 Minuten.

Tolles Wetter und sehr gute Vorbereitungen durch die Organisatorin Juliane Rost. Ingo Jeschke stand ihr dabei mit großer Unterstützung zur Seite.

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Danach musste natürlich der Flüssigkeitshaushalt ins Gleichgewicht gebracht werden und natürlich war auch dafür gesorgt.

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Mit dabei sein bedeutet alles. Es hat viel Spaß gemacht und jetzt wird trainiert - für September 2019 - 6. Firmenlauf. Also: Auf die Plätze, fertig, los!


10 Jahre »Aufwind«gGmbH


6. September 2018

Am 6. September 2018 feierte die Aufwind gGmbH ein besonderes Jubiläum im Kleist Forum in Frankfurt (Oder). Seit 10 Jahren begleiten die Mitarbeitenden erwachsene Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde/Spree.

Frau Diane Krüger, Geschäftsführerin, berichtet über die Feier:

»Zu unserer Jubiläumsfeier waren Mitarbeitende, Ehrenamtliche, Partner aus den verschiedenen Bereichen und natürlich die Menschen, die unsere ambulanten Unterstützungsleistungen in Anspruch nehmen – Klienten aus beiden Städten - eingeladen.
Wir konnten uns an viele gute Begegnungen in dieser Zeit erinnern. Gemeinsam haben wir die immer wieder neuen Herausforderungen im Sinne unserer Klienten gemeistert.
Für unsere Gäste haben wir uns auf eine Zeitreise begeben. Klienten, Mitarbeitende und Partner haben Highlights aus den 10 Jahren auf die Bühne gebracht.

Jeder Gast erhielt unsere Jubiläumszeitung als Überraschungsgeschenk.

Bei toller Musik mit der Band »Andreas von Haselberg« tanzten wir beschwingt in das 11. Aufwind-Jahr.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen, die uns gratuliert und mit uns gefeiert haben sowie bei allen, die zum Gelingen unseres Jubiläums beigetragen haben.«

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Als gemeinsame Tochtergesellschaft des Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V. und der Samariteranstalten Fürstenwalde/ Spree bietet die Aufwind gGmbH Unterstützungsleistungen im Bereich »Ambulant betreutes Wohnen« für erwachsene Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung an. Aktuell begleiten 26 Mitarbeitende mit Leistungen der Eingliederungshilfe insgesamt 150 Klienten im eigenen Wohn- und Lebensumfeld in Frankfurt (Oder) und Fürstenwalde/Spree.


20 Jahre Wohnstätte »Bergstraße«


3. August 2018

Es gab etwas zu feiern:

20 Jahre »Bergstraße«



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Es wurde bunt, lustig und auch ein bisschen laut an diesem Freitag in der Wohnstätte »Bergstraße« der Behindertenhilfe der Wichern Diakonie. Die Bewohner*innen feierten mit den Mitarbeiter*innen den 20. Jahrestag seit dem Einzug 1998.
Zu diesem festwürdigen Anlass eingeladen waren natürlich auch Angehörige, Freund*innen, ehemalige Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen sowie Kolleg*innen. Das Besondere an diesem Fest war, dass es an zwei verschiedenen Orten stattfand. Wir begannen mit einer Festandacht in der Georgenkirche, bei der sich die Bewohner*innen mit in die Fürbitte einbringen konnten. Danach gingen wir mit unseren Gästen gemeinsam in die Wohnstätte.
DJ Gerd empfing uns schon mit Musik. Bei Kaffee und Gebäck erzählte unser Wohnstättenleiter Herr Fuchs kurzweilig über die Geschichte der Wohnstätte.
Frau Oestreich und Frau Reichard wohnen bereits seit 20 Jahren in der Wohnstätte und erhielten als »echte Jubilare« ein kleines Geschenk.
Danach gab es viele nette Grußworte und Geschenke, für die wir uns hier noch einmal herzlich bedanken möchten. Besonderer Dank gilt Frau Müller und Herrn Schmetzke für die musikalische Begleitung der Andacht sowie Frau Lehmann, die an der Bar aushalf und viel zu tun hatte.
Es gab Zeit und Gelegenheit für Wiedersehensfreude, für viele Gespräche und Lachen über alte Begebenheiten. Das Wetter war so toll wie die Stimmung, das gute Essen und Trinken und die tolle Musik zur Untermalung trugen zu diesem schönen entspannten Fest bei und machten, besonders für unsere Bewohner*innen, diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis. – Und eigentlich freuen wir uns jetzt schon darauf, in spätestens fünf Jahren wieder so schön zu feiern.

Ute Winter
Mitarbeiterin




Besondere Ausfahrt 2018


7. Juli 2018

Und sie kamen aus B, LOS, FF, GTH, BZ, BAR, GN, RD, MOL, SEE und KLE, die Biker zur Besonderen Ausfahrt auf das Landgut Gronenfelde..

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Reinhard Schmetzke, Mitarbeiter in der Wichern Diakonie und Motorradsportler, organisiert sei 15 Jahren diese Besondere Ausfahrt für Menschen mit Beeinträchtigungen, die niemals selbst ein Motorrad fahren werden.

Auch in diesem folgten dem Aufruf fast 60 Biker - sie brachten einen Ersatzhelm mit und auch ihre eigene Band.

Motorradhelme waren auch ausgeliehen und beim Aufsetzen gab es Hilfe von Mitarbeitenden und Motorradsportlern.

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Dann wurde aufgesessen und die Spannung stieg.

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Mit einer Eskorte der Polizei - herzlichen Dank dafür - ging es dann vom Hof und quer durch die Stadt.

Reinhard Schmetzke hatte gleich zwei mit auf seinem Gespann.

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Wir, die wir dann auf die Ankunft der Kolonne warten, wissen nicht warum das so ist, aber wenn sie abfahren, die Motoren dröhnen, die Gesichter so fröhlich sind, muss man schon mal eine kleine Träne verdrücken.

Und dann kommen sie zurück.

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Wieder wird geholfen beim Absteigen und Absetzen des großen Helms.

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Die Band spielt, es gibt Kaffee und Kuchen und die Fotos vom vergangenen Jahr werden ausgetauscht.

Vielen Dank Ihr Frauen und Männer auf Euren Bikes und Trikes für Eure Zeit, Eure Wertschätzung und Eure Treue. Bis zum nächsten Jahr.

Graffiti-Projekt für Senior*innen


5. Juli 2018

Am 05.07.2018 versammelten sich die Besucher der Tagesstätte für Senioren, um gemeinsam mit Byron König dem Garagentor der Tagesstätte Farbe durch ein Graffiti zu verleihen. Das Motiv wurde vorher in Absprache mit den Besuchern ausgesucht, hierbei wurde ein Fahrrad in einer Landschaft ausgewählt. Das Fahrrad ist von besonderer Bedeutung, denn davon befinden sich mehrere in der Garage. Die Besucher, unter Begleitung von Gabriele Pohland, fanden Spaß daran, den Himmel und die Wiese zu sprühen.

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Frau Edita Bohm und Herr Byron König

Mitmachen konnte jeder der wollte, ansonsten ließ sich das Geschehen auch gut im Schatten beobachten.

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Nachdem die Besucher sich künstlerisch betätigt hatten, konnten sie Byron König bei der Fertigstellung des Motives zuschauen. Herausgekommen ist ein schönes Motiv, welches jedem Vorbeigehenden sicher noch viel Freude bereitet.

Zum Redaktionsschluss schon mal ein erster Eindruck - morgen dann das fertige Bild!!

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Diesen Beitrag gestaltete unsere Praktikantin Emilia Fuchs.

Hier der Nachtrag:
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Byron König vor dem fertigen Bild.

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Und noch mal ganz nah ran.

Herzlichen Dank.



Wer will fleißige Handwerker sehn..


27. Juni 2018

Für einen Tag wechselten Menschen aus der Wirtschaft ihren Arbeitsplatz, um Vorhaben in sozialen Einrichtungen der Stadt zu unterstützen. Dabei geht es um Muskelkraft, Fantasie und die Zusammenarbeit mit Betroffenen.
Wir hatten drei Projekte eingereicht und tolle Partner gefunden.

Auf dem Gelände der Wohnstätte in Kliestow für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen musste ein neuer Standort für die Mülltonnen gefunden werden. Sie standen bisher zu dicht am Grillplatz und auf dem Rasen, so dass sie mit einem Rollator nicht erreichbar waren. Stefan Reimer und sein Baubetrieb aus Lossow sorgten für den Untergrund der neuen Fläche und Mario Spahn, Fliesenleger Fachbetrieb, legte heute die Steine.
Sie wurden schön früh erwartet und die Bewohner*innen packten kräftig mit an.

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Natürlich wurden sie auch gut versorgt.

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Und dann wurde die erste Mülltonne an ihren Platz gestellt. Ein Holztür schließt den Ort und verschönert den Innenhof.

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Danke an die fleißigen Helfer*innen.

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von links: Mario Spahn, Renè Bergmann, Mahmud Alahmad, Renè Papke, Sigrid Borrmann, Kerstin Meißner (Wohnstättenleiterin), Bettina Schulz, Bärbel Wolf, Margot Müller, Bärbel Wolf, Stefanie Göhl

Die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) war die Partnerin für unsere Kita »Hilde Coppi«. Die Firma Elektromeyer hatte schon vorher Kabel entfernt und Steckdosen neu verlegt. Der Hausmeister der Kita Herr Rüdiger, gelernter Maler, hatte alles vorbereitet und auch abgeklebt. Dann ging es ans Malern des Foyers.

Mia und Medina freuten sich, mal so richtig mithelfen zu können. Sie sangen auch das Lied »Wer will fleißige Handwerker sehn...«. Das machte natürlich gute Laune.

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ganz rechts: Gina Gronski (Azubi Wowi)

Gute Laune machte auch der selbst gebackene Kuchen und die leckeren Brötchen gleich zum Frühstück. Am Vormittag kamen 4 Mitarbeitende von der Wowi.

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von links: Birgit Richter, Matthias Steinfurth und Sylvia Bach (ganz rechts)

Am Nachmittag dann der Wechsel, 5 Mitarbeiter*innen kamen, aßen noch Mittag und übernahmen dann die Schicht. Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie bedankte sich bei den vielen Helfer*innen.

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1. Reihe von links: Markus Schönefeldt, Carolin Böhmert, Beate Bruhn (Kitaleiterin), Matthias Kube (Vorstand), Anja Lange, Halim, Bakkour
2. Reihe von links: Martin Prochnau, Anne Lubetzki, Milena Manns, Thomas Rüdiger

Auch großes Glück mit dem Wetter hatten die Mitarbeiter von der IHK-Projektgesellschaft, denn sie bauten ein Holzhaus auf, das vorher von Steffen Krüger von BAF GmbH Frankfurt (Oder) geholt worden war.
Die Tagesstätte »Ars Vivendi« der Psychosozialen Hilfen sind in die Räume des Gemeindezentrums in Neu Beresinchen gezogen und das Holzhaus lagerte noch zusammengelegt und wartete auf den Wiederaufbau.

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von links: Matthias Ritter, Matthias von Damm, Ralf Grundmann, Alex Schenk, Sebastian Birke, Eberhard Bedurke

Ja und dann war es fertig. Hier haben wieder die Gartengeräte und Stühle Platz. Es sieht sehr schön aus. Die Männer probierten es schon mal aus.

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Allen, allen, allen - ein riesiges Dankeschön - gleich drei Mal. Die Projekte konnten fertig gestellt werden.

Wir sehen uns wieder zur großen Abschlussparty am 20. September!!! Dann wird gefeiert.



Tag der offenen Tür


15. Juni 2018

Seit November 2016 befindet sich die Schuldner- und Insolvenzberatung der Wichern Diakonie im Mehrgenerationenhaus »Mikado« in der Franz-Mehring-Straße 20.

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Reiner Hempe, Leiter der Beratungsstelle und seine beiden Mitarbeiterinnen Frau Schötzau (links) und Frau Saldigk fanden, dass es nun endlich Zeit ist, auch den Mitarbeiterinnen der Wichern Diakonie und Partner*innen und Interessent*innen die neuen Räume zu zeigen. Dafür haben sie liebevoll ein kleines Buffet zusammengestellt und ihre Türen geöffnet.

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Der Flur ist schmal, die Räume nicht sehr groß - aber alle fanden ein Plätzchen, um zu speisen, Gespräche zu führen und sich auch mit zu freuen, über die besseren Arbeitsbedingungen. Vorher war die Beratungsstelle viele Jahre in der Steingasse.
Die Zahl der Klient*innen hat sich fast auf das Doppelte erhöht. Es ist vielleicht doch sehr gut, dass jetzt dieses Beratungsangebot zentraler liegt und in einem Haus, in dem sich viele unterschiedliche Angebote befinden, auch ein Café.
Die Kontaktdaten finden Sie hier, auf unserer Homepage.


36. Topfmarkt und 36 Grad


9. Juni 2018

So heiß und so schön war der 36. Topfmarkt der Gronenfelder Werkstätten der Wichern Diakonie in diesem Jahr. Bewährtes und Neues war zu erleben. Neu die Geschirrrücknahme durch Servicekräfte. Es gab kompostierbares und wiederverwendbares Geschirr, auch wenn es nicht so aussah. Im Wildpark ist eine Fläche vorbereitet, in die das kompostierbare Geschirr (es sieht wirklich wie Plastik aus) abgekippt und mit Erde verschlossen wird. Mal sehen - es soll in 20 Jahren verrottet sein.!

Neu war auch das »Begleitete Singen« in der Scheune. Es hat Spaß gemacht und sollte wiederholt werden.

Wir haben für Sie ein paar Fotoimpressionen zusammengestellt. Und los:

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Sommerfest in unserer Kita


1. Juni 2018

Die Fußballweltmeisterschaft war das große Thema des Kinderfestes in unserer Kita »Hilde Coppi«. Trotz wirklich großer Hitze tummelten sich die Kinder in der Hüpfburg, die außen, wie kann es anders sein, einen riesigen Fußball darstellt.

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In unserer Integrationskita gibt es Kinder aus anderen Kulturen. Das konnte man auch an den Speisen und Getränken erkennen, die viele Gäste ausprobierten.

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Natürlich gab es unterschiedliche Spielangebote und es wurden auch lustige Gesichter geschminkt.

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Eva, Alicia, Sophie und Mi (von links) und Frau Walter, Erzieherin in der Kita.

Bei dem Wetter kam die Frankfurter Feuerwehr - zum Glück, nicht um zu löschen - die Kinder konnten mit dem Wasserstrahl ihre Geschicklichkeit überprüfen, indem sie Büchsen einfach per Wasser wegschossen. Das hat besonders Spaß gemacht, denn in der Ecke war es ein wenig kühler als anderswo.
Danke an alle Mitarbeiter*innen der Kita und an alle Eltern, die für dieses schöne Fest sorgten.


Fest der Nachbarn


25. Mai 2018

Das Fest der Nachbarn –»European neighbour’s day« – findet jedes Jahr an einem Freitag Ende Mai statt. Europaweit werden an diesem Tag verschiedene größere und kleinere Feste mit allen Nachbarn und Nachbarinnen gefeiert.
Auch in Frankfurt (Oder) gibt es jedes Jahr mehr Veranstaltungen mit vielen Besucher*innen.
Die Wichern Diakonie ist wie immer, mit eigenen Aktionen und auch mit Kooperationspartnern, dabei gewesen .
Die Senior*innen des Servicewohnens in der Luisenstraße freuten sich, wieder einmal gemütlich gemeinsam Kaffee zu trinken und selbst gebackenen Kuchen zu essen. Die Nachbarn schauten vorbei und Juliane Rost, Leiterin des Servicewohnens, hatte zusammen mit ihrem Kollegen Ingo Jeschke alles vorbereitet und sie bediente die Gäste. (rechts)

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Besonderen Grund zu feiern hatten Frau Kerstin Skarupke (Foto), Leiterin der Kontakt- und Begegnungsstätte der Hilfen für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, und Klienten, denn die Peitzer Acht, jetzt in der Paul-Feldner-Straße, wurde 15 Jahre alt.

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Gemeinsam mit der Volkshochschule gestalteten sie das Fest der Nachbarn und feierten dann auch mit vielen Geburtstagesgästen. Sie hatten sich schöne und lustige Angebote einfallen lassen. Zirkusartisten zeigten wie man jongliert, es gab arabische Tänze, Trommelkurse, Bastelangebote, Märchen lesen und, und, und.

Hier eine kleine Fotoerinnerung:

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Auch der interkulturelle Garten wurde gut besucht.

Die Mitarbeiter*innen und Klient*innen der Kontakt- und Beratungsstelle der Psychosozialen Hilfen im Mikado und die Mitarbeiter*innen der Schuldner- und Insolvenzberatung, die ebenfalls dort ihr Büro haben, unterstützten tatkräftig das Fest in der Franz-Mehring-Straße.

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Eine neue Ausstellung


15. Mai 2018

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Andreas König (rechts), zur Zeit Leiter der Tagesstätte der Hilfen für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung, eröffnete heute eine kleine, feine Ausstellung im Foyer des Vorstandes.
Sie zeigt farbige Arbeiten von Gästen der Tagesstätte. Fröhlich und fantasievoll beleben sie die Räume und laden zum Verweilen ein. Sie machen gute Laune. Wer sich davon anstecken lassen will, kann die Arbeiten von Montag bis Freitag immer von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr sehen. Bitte beim Service anmelden. Der Eintritt ist frei.



Eine besondere Spende für das Hospiz


14. Mai 2018

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Sabine Kobert (3. von links), Pflegedienstleiterin des Hospizes »Regine-Hildebrandt-Haus« der Wichern Diakonie, nahm heute eine besondere Spende entgegen. Seit 10 Jahren treffen sich Anita Müller, Renate Rutschke, Sabine Griep, Wolfram Feldbinder mit Wolfram-Werner Kipsch (von links), der diesen Mal- und Zeichenzirkel leitet. Bis heute stellten die Mitglieder im Foyer des Vorstandes der Wichern Diakonie in der Luisenstraße aus. Sie kamen alle zum und übergaben Frau Kobert Bilder aus der Ausstellung für die Gestaltung der Räume im Hospiz. Das ist wirklich eine sehr schöne Geste. Die Bilder sind alle mit einem Rahmen versehen und können gleich angebracht werden. Frau Kobert bedankt sich sehr herzlich.

Europatag


9. Mai 2018

Unter dem Motto »Europäisches Kulturerbe: Würdigung von Vielfalt und Reichtum des europäischen Kulturerbe« fand am 9.Mai mit mehrere Organisationen eine Veranstaltung zum Europatag statt. Die Wichern Diakonie, die Lebenshilfe, zwei polnische Vereine der Behindertenhilfe sowie die Arle und die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz haben den Tag gemeinsam geplant, gestaltet und durchgeführt. Getroffen haben wir uns im CityTreff der Arle und uns nach der Begrüßung in drei Gruppen aufgeteilt. Eine Gruppe hat vor Ort Muffins sowie eine selbst kreierten »Europatorte« gebacken. Eine zweite Gruppe hat eine Holzkiste mit Serviettentechnik verschönert und die dritte Gruppe hat einen historischen Stadtrundgang gemacht. Beim Stadtrundgang sind wir nach Polen spaziert und haben vom Collegium Polonicum aus, die beiden Städte angesehen. Anschließend sind wir wieder nach Frankfurt (Oder) und erfuhren wissenswertes über die Friedenskirche, den Brunnenplatz mit der ehemaligen Synagoge und dem Rathaus. Als alle wieder zusammen waren, haben wir gemeinsam die »Europatorte« angeschnitten und Mittag gegessen. Nach der Stärkung sind wir gemeinsam zum Brückenplatz gelaufen und haben das Lied »Bruder Jakob« auf Deutsch und polnisch im Kanon gesungen. Anschließend haben alle zusammen 9 Rosensträucher eingepflanzt. Es war ein schöner Tag mit vielen vielfältigen Begegnungen und einer offenen und toleranten Stimmung.

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Info:
Der 9. Mai ist der Europatag der Europäischen Union. Am 9. Mai 1950 unterbreitete Robert Schuman seinen Vorschlag, die Kohle- und Stahlindustrie in Frankreich und Deutschland einer gemeinsamen obersten Behörde zu unterstellen. Der Schuman-Plan gilt als Grundstein der heutigen EU

Autorin: Kerstin Skarupke, Leiterin der Kontakt- und Begegnungsstätte »Peitzer Acht«

Europäischer Protesttag


5. Mai 2018

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag, an dem in vielen Städten Deutschlands auf die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen aufmerksam gemacht wird. Wir haben vier Veranstaltungen durchgeführt.
Wir, das sind die Mitarbeitenden und Klient*innen der Psychosozialen Hilfen, der Hilfen für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen, von aufwind (Assistenz), aus der Kita »Hilde Coppi« und den Gronenfelder Werkstätten.

Die Veranstaltungen fanden im SMC in Frankfurt (Oder), im Mehrgenerationenhaus »Mikado« mit Schülern aus den Gymnasien in Frankfurt (Oder), in der Volkshochschule und im Wildpark mit Vorschulkindern aus Frankfurt (Oder) statt.

Gemeinsam mit vielen Kooperationspartnern und mit Unterstützung der Aktionsmittel über Aktion Mensch wurde unter dem Motto »Inklusion von Anfang an« über das Thema diskutiert. Der Film »Schule. Schule. Die Zeit nach Berg Fidel« und das Buch »Die bunte Bande« lieferten sehr informative und emotionale Einstiege in die Diskussion.

Fotos von der Veranstaltung im SMC:

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Natalie Brandt kann nur die Blindenschrift lesen und las aus dem Buch vor.

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Foto von der Veranstaltung im »Mikado«:

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Die Schüler*innen waren sehr interessiert und standen dem Thema „Inklusion“ aufgeschlossen gegenüber. Es gab eine lebhafte Diskussion.Die Lehrerin fragte am Schluss, ob sie sich den Film ausleihen kann. Sie würde ihn ihren Kolleg*innen gerne für den Unterricht zur Verfügung zu stellen.

Foto von der Veranstaltung in der Volkshochschule:

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Interessanter Ansatz in der Diskussion: Kinder können unterschiedlich in einer Klasse zusammen sein, wenn die Ziele ihrem kognitiven Vermögen angepasst sind und sie lernen, wie man lernt, damit jeder sein Ziel auch erreicht. Mit Unterstützung untereinander, Anerkennung und Wertschätzung. Dann kann jeder Erfolg haben.

Fotos von der Veranstaltung im Wildpark:

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Am 8. Mai, fand im Wildpark eine Veranstaltung für Vorschulkinder aus den Frankfurter Kindergärten und für Beschäftigte des Berufsbildungsbereiches der Gronenfelder Werkstatt statt. Kinder und junge Menschen mit und ohne Behinderung erkundeten gemeinsam den Wildpark. Die Kinder mit und ohne Behinderung der Kita »Hilde Coppi« freuten sich besonders auf diesen Ausflug. Angehende Erzieher*innen des Oberstufenzentrums hatten 11 Stände aufgebaut zu den Themen Natur, Umwelt, Tiere. Die Achtung fängt an vor jedem Lebewesen. Wir sind Teil der Natur und jedes Lebewesen hat ein Recht auf sein Dasein auf dieser Erde.
Die Wildparkschule war geöffnet und konnte besichtigt werden.

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Fast 100 Kinder und junge Erwachsene wanderten durch den Wildpark und machten an 11 Stationen halt, die von den angehenden Erzieher*innen aufgebaut waren. Dort konnten sie ihr Wissen testen, gemeinsam raten, spielen, ausprobieren.
Anschließend gab es noch Mitmachspiele mit Musik und natürlich ein gemeinsames Mittagessen – Nudeln mit Tomatensauce. Die Sonderbusse der Stadtverkehrsgesellschaft, welche die Kinder um 9.00 Uhr zum Wildpark gebracht hatten, holten sie auch wieder um 14.00 Uhr ab. Ein sehr gelungener Tag.


Neue Ehrenamtliche Hospizmitarbeitende


4. Mai 2018

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Stimmungsvoll war der Wichernsaal geschmückt und voller Erwartung auf ihr Zertifikat saßen die Kursteilnehmer*innen auf ihren Plätzen. Ein Dreivierteljahr haben sie zusammen die »Schulbank« gedrückt und doch war es viel mehr, was sie in dieser Zeit erlebt haben.

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Matthias Kube, Vorstand der Wichern Diakonie, begrüßte die Teilnehmer*innen mit einer sehr persönlichen Ansprache und brachte ihnen seine Wertschätzung entgegen.

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Mechthild Nettelbeck, Sophie Horzetzky, Stefanie Grobst, Judith Förster, Christina Ferch, Bärbel Billerbeck (von links)

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Christine Stöwe, Annika Schirm, Jolante Sachers, Janet Off, Thomas Oberländer (von links) Nicht dabei: Gabriele Zaumseil

Die musikalische Begleitung übernahm der Chor mit Taizeé-Gesängen.

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2.868 Euro für das Hospiz


27. April 2018

Frau Krösing von der Westkreuz Apotheke und Frau Mika von der Oderland Apotheke begleiten seit der Gründung des Hospizes »Regine-Hildebrandt-Haus« die Arbeit der Mitarbeitenden. Das bedeutet, seit über 15 Jahren sammeln sie Spenden, damit immer wieder Dinge angeschafft werden können, die nicht über einen Kostenträger finanziert werden können. Mal war es eine Schrankwand, mal ein Zuschuss für die Gartengestaltung. Das diesjährige Spendenübergabefoto entstand in dem jetzt wunderschön blühenden Garten.

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von links: Frau Kobert, Pflegedienstleiterin im Hospiz, Frau Mika, Frau Knüppel, Geschäftsführerin der Wichern-Pflegedienste gGmbH, Frau Krösing

In diesem Jahr wird das Geld eingesetzt für den Kauf von 11 Leselampen und die Anfertigung eines Wandklappbettes, welches von Angehörigen, die auch in der Nacht bleiben möchten, genutzt werden kann.

»Ich habe hier ein Einzelzimmer. Das ist gut. ich kann meinen Tag selbst gestalten. Ich bin mit sehr freundlichen Menschen zusammen. Und der Blick in den Garten ist sehr schön.« Sagt Herr P. der im schönen Wohnzimmer in der Ecke mit den Rattanmöbeln sitzt und aus den großen Fenstern in den Garten schaut.
Noch immer werden Hospize zu 95 Prozent finanziert. Die restlichen 5 Prozent müssen über Spenden eingebracht werden. Das bedeutet konkret im Hospiz »Regine-Hildebrandt-Haus« der Wichern Diakonie in der Kantstraße: 19,27 Euro pro Tag, pro Gast (13 Plätze). Keine kleine Summe.

Deshalb zählt die Spende der beiden Apothekenfachfrauen sehr viel, vor allem aber die kontinuerliche Unterstützung, auf die das Hospiz sich fast verlassen kann. Fast, denn es ist natürlich nicht sicher, wie viele Spenden ist sein werden. Die Spenden kommen nämlich von den Kund*innen, die entweder zum Jahresende eine Spende für den Erhalt des Apothekenkalenders geben oder die, wenn sie ihren Einkauf bezahlen, das Restgeld in die vorhandenen Spendengefäße stecken.
In der Westkreuz Apotheke kommt zum Beispiel zweimal im Jahr ein Mann, der in seinem Garten, in der Laube eine alte Kaffeedose hat. in diese steckt er immer mal wieder Münzgeld. Und die ihn besuchen, dürfen das auch. Da kamen in diesem Jahr zum Beispiel über 100 Euro zusammen. Oder in der Oderland-Apotheke kommt zweimal im Monat eine Frau, um die neue Ausgabe der Apothekenzeitschrift zu holen. Diese ist eigentlich kostenlos. Sie zahlt immer 5 Euro dafür in die Spendenkasse. Diese kleinen Geschichten zeigen die stille Bereitschaft, Hilfe zu leisten. Ohne großes Aufsehen zu machen. Das machen sie besonders wertvoll. Und wir wissen genau, diese hohe Summe kommt genau von den Menschen, die ihre Münzen freimütig geben. Dafür herzlichen Dank!!!


Wirtschaft in Aktion - wir haben Partner


25. April 2018

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Alles vorbereitet, tolle Modelle, die Aufregung wächst.
Für drei Projekte suchten Mitarbeiter*innen und Klient*innen Partner*innen aus der Wirtschaft. Wirtschaft in Aktion (zuletzt 2016) bietet die Möglichkeit, mit Wirtschaftsunternehmen aus der Region in Kontakt zu kommen und an einem Tag, in diesem Jahr am 27. Juni 2018, ein Projekt, das für die begleiteten Menschen einer sozialen Einrichtung wesentliche Verbesserungen bringt, umzusetzen. Auf einer Börse, also gestern, können sich die teilnehmenden sozialen Einrichtungen vorstellen und die Wirtschaftsbetriebe schicken ihre Vertreter*innen, um sich ein Projekt auszusuchen.
Das ist sehr aufregend. Wichtig ist, dass jeder sofort erkennt, um welche Einrichtung es sich handelt und was das Projekt so wichtig macht.
Hut ab vor den tollen Modellen, die alle drei Einrichtungen der Wichern Diakonie gezeigt haben.

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Die Tagesstätte »Ars Vivendi« ist ja in die Berendsstraße, in das Gemeindezentrum, gezogen. Ihr kleines Holzhäuschen, das wieder im Garten für die Gartengeräte aufgebaut werden soll, liegt bei einem Tischler, säuberlich in alle Einzelteile zerlegt. Ein Partner hat sich gefunden, der nun gemeinsam mit den Klient*innen das Haus wieder aufbauen wird.

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Die Kita »Hilde Coppi« braucht einen neu gestalteten Eingangsbereich, der auch gleichzeitig für Information an die Kinder und Eltern dienen soll. Hier muss Elektroputz angebracht und gemalert werden. Auch dafür gibt es einen Projektpartner.

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Kein Projekt, was gleich Interessenten findet - denkt man. Für einen neuen Mülltonnenplatz, der betoniert werden muss und barrierefrei sein soll und der sich weit genug von dem Platz, an dem sich gesonnt und gefeiert wird, befinden sollte, wurde ein Partner gesucht. Die tolle Idee des Modells, eine Mülltonne mit Fotobeispielen wie es jetzt ist und es sein könnte, zog sofort die Besucher*innen an. Und natürlich auch hier - ein Partner ist gefunden.

Überhaupt war der Stand sehr gut besucht und das Interesse vorhanden.

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Die Verträge sind unterschrieben, jetzt wird der Aktionstag 27. Juni vorbereitet.
Dann werden Klient*innen, die Kinder, die Mitarbeiter*innen und die Helfer*innen aus den Betrieben die Projekte umsetzen. Natürlich werden sie gut versorgt und es soll auch Spaß machen. Danke für die große Bereitschaft - wir freuen uns.


Es geht wieder nach Sumy


18. April 2018

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Für unseren im Mai stattfindenden Spendentransport nach Sumy wird die Wichern Diakonie auch durch die Firma Reha-Tech unterstützt. Der Geschäftsführer Herr Kliemann (links) stellte aus diesem Anlass verschiedene Produkte wie Inkontinenzmaterial und Massageöl zur Verfügung. Wir danken für diese Unterstützung, die im Kindergarten Nr. 34 sicher eine gute Verwendung finden wird!

Seit vielen Jahren unterstützen die Mitarbeiter*innen und Klient*innen der Wichern Diakonie den Kindergarten in Sumy. Die Sachspenden werden einmal im Jahr persönlich dorthin gebracht. Ca. 2.000 Kilometer fährt der Bus eine Strecke in das Gebiet, das unweit der kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine liegt. Wir berichteten in den vergangenen Jahren ausführlich an dieser Stelle, siehe auch Archivmaterial.


10.000 Euro Unterstützung


16. April 2018

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Renate Bauer, Mitglied des Aufsichtsrates der Wichern Diakonie, Harald Schmidt, Vorstand Sparkasse Oder-Spree, Reiner Hempe, Leiter der Schuldner- und Insolvenzbratungsstelle der Wichern Diakonie, Silvia Krauß, Leiterin der Schuldnerberatung des Frankfurter Arbeitsloseninitiative e.V., Jens-Marcel Ullrich, Sozialdezernent der Stadt Frankfurt (Oder) und Joachim Krauß, Vorstandsvorsitzender des Frankfurt Arbeitsloseninitiative e.V. (von links)

Das Vorstandsmitglied der Sparkasse Oder-Spree, Harald Schmidt, überbrachte auch in diesem Jahr den beiden Schuldner- und Insolvenzberatungsstellen der Stadt Frankfurt (Oder) eine Spende in Höhe von jeweils 10.000,00 €. Träger dieser Beratungsstellen sind der Frankfurter Arbeitsloseninitiative e. V. und der Wichern Diakonie Frankfurt (Oder) e.V. Die Spende für die Arbeitsloseninitiative nahm der Vorstandsvorsitzende, Joachim Krauß, und für die Wichern Diakonie Renate Bauer, Mitglied des Aufsichtsrates der Wichern Diakonie, entgegen.

Wie bereits in den Vorjahren stellte Harald Schmidt erneut heraus, dass bisher nur die Sparkassen zur Mitfinanzierung der Schuldnerberatungsstellen ihren Beitrag leisten,
obwohl diese nachweislich nicht für die hohen Verschuldungsgrade von Haushalten ver-antwortlich sind. Ungeachtet dessen kommt die Sparkasse Oder-Spree ihrer Aufgabe gemäß Brandenburgischem Sparkassengesetz nach und unterstützt die Schuldnerbera-tungsstellen in der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) erneut mit einem Betrag in Höhe von 20.000,00 €.

Die Sparkasse Oder-Spree fördert die Schuldnerberatungsstellen seit dem Jahr 1997 und stellte bisher 390.000,00 € für die beiden Einrichtungen in Frankfurt (Oder) zur Verfügung. Das Engagement für die vier Schuldnerberatungsstellen im Landkreis Oder-Spree hinzugerechnet erhöht sich die Förderung der Sparkasse für die insgesamt sechs Schuldnerberatungsstellen in ihrem Geschäftsgebiet auf 1.499.000,00 €.

Anwesend war auch der Beigeordnete für Soziales der Stadt Frankfurt (Oder), Jens-Marcel Ullrich. Mit einer Summe von 178.346 Euro unterstützte die Stadt 2017 beide Schuldner- und Insolvenzberatungen. Er gab zu bedenken, dass die Kinderarmut eine leider immer größere Rolle in unserer Stadt spielt. 74 % Alleinerziehende sind unter den Klienten der Beratungsstellen.

Reiner Hempe wies darauf hin, das im ersten Quartal 2018 doppelt so viele Klienten Rat suchten wie im zweiten Halbjahr 2017.
Die Verantwortung ist nicht nur in den persönlichen Schicksalen der Klienten wie Ehescheidung, Tod des Ehepartners, Erbe von Schulden oder Überschätzung der eigenen Finanzlage zu sehen, sondern auch bei den